<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jugend und Mode</title>
	<atom:link href="http://jugend-und-mode.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://jugend-und-mode.de</link>
	<description>Eine weitere WordPress-Seite</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Apr 2013 10:19:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Lesetipps</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/allgemein/lesetipps/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/allgemein/lesetipps/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 10:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jugend-und-mode.de/?p=998</guid>
		<description><![CDATA[Hier nur ganz auf die Schnelle zwei Links zu interessanten Artikeln zum Thema Musik bei Heise. Der erste beschäftigt sich damit warum Musikhören Spaß macht, der andere nimmt unter dem Titel &#8220;Vom Klang über die Technik zum Recht&#8221; eine Neueinteilung &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/allgemein/lesetipps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nur ganz auf die Schnelle zwei Links zu interessanten Artikeln zum Thema Musik bei Heise.</p>
<p>Der erste beschäftigt sich damit <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38918/1.html">warum Musikhören Spaß macht</a>, der andere nimmt unter dem Titel <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38917/1.html">&#8220;Vom Klang über die Technik zum Recht&#8221;</a> eine Neueinteilung der Musikgeschichte anhand der &#8220;Aneignung&#8221; derselben durch Musiker und Konsumenten vor. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/allgemein/lesetipps/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lukratives Kundensegment: Teenie-Mode</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/lukratives-kundensegment-teenie-mode/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/lukratives-kundensegment-teenie-mode/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 11:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Teenie Mode]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jugend-und-mode.de/?p=992</guid>
		<description><![CDATA[Jugendliche von heute legen bei ihren Outfits nicht nur großen Wert auf Trends, sondern auch auf eine angesagte Marke. Nicht selten wird das Thema Mode daher ein zentraler Punkt von Meinungsverschiedenheiten in der Familie. Mit dem Anspruch auf Modefreiheit stellen &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/lukratives-kundensegment-teenie-mode/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche von heute legen bei ihren Outfits nicht nur großen Wert auf Trends, sondern auch auf eine angesagte Marke. Nicht selten wird das Thema Mode daher ein zentraler Punkt von Meinungsverschiedenheiten in der Familie. Mit dem Anspruch auf Modefreiheit stellen Teenies aber auch eine markante Käuferschicht dar, um deren Gunst die Hersteller buhlen.</p>
<h2>Einkaufen gehört zum Lifestyle</h2>
<p>Mode bedeutet für Jugendliche mehr, als einfach nur adäquate Kleidung zu tragen. Vielmehr zeigen Teenies mit ihrem Style auch ihr Faible für Trends und nicht selten auch ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Wenn man Jugendliche von heute beobachtet, kann man feststellen, dass die meisten mit ihrer Kleidung auffallen wollen. Wer eine Teenie-Marke trägt, ist up to date und gehört dazu. In Klamotten aus Mamas Schrank wird ein Jugendlicher zwischen zwölf und 19 Jahren mit Sicherheit zum Außenseiter. Mit dem Preisverfall von Teenie-Mode sind die Möglichkeiten der jungen Käuferschicht gestiegen, sich immer trendy zu kleiden. Meist reicht ein durchschnittliches Taschengeld aus, um sich das eine oder andere Teil leisten zu können. Der Trend zur größeren Auswahl macht das Einkaufen von Teenie-Mode auch zur beliebten Freizeitbeschäftigung. Große Handelsketten stimmen das Ambiente in ihren Läden deshalb auch besonders auf Teenies ab. Mit angesagter Musik aus riesigen Boxen, Webcams mit Livebildern und ansprechendem Design wird das Shopping zum Erlebniseinkauf und entspricht exakt jenem Lifestyle, den Jugendliche leben wollen.</p>
<h2>Poker um das Taschengeld</h2>
<p>Internationale Textilriesen haben die Kaufkraft deutscher Jugendlicher längst erkannt und bedienen das angestrebte Format perfekt. Auch wenn die Zahl an Modeläden für Teenies in Deutschland geradezu rasant wächst, so haben doch große, internationale Modeketten die Nase vorn. Die Textilriesen bieten sogar die <a href="http://www.madeleine.de/" target="_blank">Trends der eleganten Mode</a> in Form von edlen Jacken oder Accessoires im Preissegment unter 20 Euro an. Deutsche Sportartikelhersteller locken Jugendliche wiederum mit besonders günstigen Produktlinien. Auf diese Weise hält auch das straßentaugliche, sportliche Design Einzug in die Garderobe von Jugendlichen. Die angesagten Teenie-Marken erleben einen unaufhaltsamen Aufschwung und versorgen Kids und junge Erwachsene mit trendigen Outfits für jeden Anlass. Für Eltern in Deutschland mag der jährliche Taschengeldaufwand für Bekleidung, Modeartikel und Schmuck ihrer Teenies von mehr als fünf Milliarden Euro unglaublich hoch erscheinen. Doch immerhin geben die Jugendlichen ihr Geld für etwas Sinnvolles aus. Und der günstige Erlebniseinkauf verspricht noch cooler zu werden. Mittelfristig lässt sich annehmen, dass mit dem Poker um das Taschengeld Angebot und Qualität steigen und die Preise weiter fallen werden. <a href="http://www.t-online.de/eltern/jugendliche/id_60986642/milliardengeschaeft-teenie-mode-textilketten-buhlen-um-jugendliche.html" target="_blank">Rosige Aussichten für Teenies und Markenhersteller</a>! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/lukratives-kundensegment-teenie-mode/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sex, Drogen, Party &#8211; Spring Break in den USA</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/woanders/sex-drogen-party-spring-break-in-den-usa/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/woanders/sex-drogen-party-spring-break-in-den-usa/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 12:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders]]></category>
		<category><![CDATA[Spring Break]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://jugend-und-mode.de/?p=988</guid>
		<description><![CDATA[Die USA gelten hierzulande als eher prüdes Land. Das mag offiziell auch richtig sein, doch wie in vielen eher reglementierten Gesellschaften sucht sich das Verbotene und Verfemte auch in den Vereinigten Staaten sein Ventil. Eines dieser Ventile in Sachen rigider &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/woanders/sex-drogen-party-spring-break-in-den-usa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA gelten hierzulande als eher prüdes Land. Das mag offiziell auch richtig sein, doch wie in vielen eher reglementierten Gesellschaften sucht sich das Verbotene und Verfemte auch in den Vereinigten Staaten sein Ventil.<br />
Eines dieser Ventile in Sachen rigider Sexualmoral sind die „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spring_Break" target="_blank">Spring Break</a>-Partys“. Dazu treffen sich hunderttausende Collage-Studenten in ihren Frühlingsferien im sonnigen Florida, um wortwörtlich „die Sau raus zu lassen“. Alkohol-Exzesse, Sex-Orgien und die unvermeidliche Gewalt gehören dann zum Programm. Ein Phänomen, dem sich in etwas überspitzter und für Hollywood zurecht gebügelter Art der Film „Spring Breakers“ annimmt, zu dem sich <a href="http://www.derwesten.de/kultur/kino/bikini-maedchen-ohne-moral-id7748269.html" target="_blank">hier eine gute Rezension</a> findet.<br />
In der Realität sind die wildesten Partys nach massiven Beschwerden der Bewohner der von den studentischen Heuschreckenschwärmen überfallenen Städte längst gen Ausland, z.B. nach Mexiko, abgewandert. Hier ist es billige rund mit dem Gesetz nimmt man es nicht ganz so genau. In den USA gilt nämlich eigentlich ein Alkoholverbot bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. </p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/K-BZlbo6dUk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/woanders/sex-drogen-party-spring-break-in-den-usa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der z/weite Blick &#8211; Ausstellung zu Ausgrenzung in der Jugendkultur</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/allgemein/der-z-weite-blick-ausstellung-zu-ausgrenzung-in-der-jugendkultur/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/allgemein/der-z-weite-blick-ausstellung-zu-ausgrenzung-in-der-jugendkultur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 12:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv der Juggendkulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Der z/weite Blick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=985</guid>
		<description><![CDATA[Derzeit zieht die Ausstellung &#8220;Der z/weite Blick&#8221; durch Deutschland, die das Thema Ausgrenzung innerhalb von Jugendkulturen behandelt. Die Initiatoren vom Archiv der Jugendkulturen e.V. schreiben: „Uns ist es wichtig, dass Benachteiligungen in Jugendkulturen bewusst wahrgenommen werden. Wir haben einige Beispiele &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/allgemein/der-z-weite-blick-ausstellung-zu-ausgrenzung-in-der-jugendkultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit zieht die Ausstellung &#8220;<a href="http://der-z-weite-blick.de/" target="_blank">Der z/weite Blick</a>&#8221; durch Deutschland, die das Thema Ausgrenzung innerhalb von Jugendkulturen behandelt. Die Initiatoren vom Archiv der Jugendkulturen e.V. schreiben: „Uns ist es wichtig, dass Benachteiligungen in Jugendkulturen bewusst wahrgenommen werden. Wir haben einige Beispiele ausgewählt und wollen Euch anhand dieser zeigen, welche Formen und Aspekte von Diskriminierung es gibt: Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie. Diese Diskriminierungsformen&#8230; finden sich meist auch in vielen anderen Jugendkulturen und sind in weiten Teilen der Gesellschaft verbreitet.“ </p>
<p>Zu sehen sind 18 Schautafeln, die unter anderem mit „Sind Skinheads alle Nazis“, „Sexismus in den Charts“ oder „Emos und Männlichkeit“ beschäftigen. Der z/weite Blick soll Anregungen für Diskussionen geben, über diese Sachverhalte nachzudenken und die eigene Sicht zu hinterfragen. Die Ausstellung kann ausgeliehen werden, zudem wird ein Fortbildungsprogramm dazu angeboten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/allgemein/der-z-weite-blick-ausstellung-zu-ausgrenzung-in-der-jugendkultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abgesang mit Hipster &#8211; ein persönlicher kommentar &#8211;</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/abgesang-mit-hipster-ein-personlicher-kommentar/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/abgesang-mit-hipster-ein-personlicher-kommentar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 13:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Hipster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=982</guid>
		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit geistert der Begriff des „Hipsters“ durch die Medien. Gemeint ist damit eine jugendliche Subkultur, die bei genauer Betrachtung eigentlich keine ist, da sie quasi jedes Inhaltes entbehrt. Das gnadenlose Geständnis eines Hipsters bringt das Dilemma ganz gut &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/abgesang-mit-hipster-ein-personlicher-kommentar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit geistert der Begriff des „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hipster_(21._Jahrhundert)" target="_blank">Hipsters</a>“ durch die Medien. Gemeint ist damit eine jugendliche Subkultur, die bei genauer Betrachtung eigentlich keine ist, da sie quasi jedes Inhaltes entbehrt. Das <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article114327032/Das-gnadenlose-Gestaendnis-eines-Hipsters.html" target="_blank">gnadenlose Geständnis eines Hipsters</a> bringt das Dilemma ganz gut auf den Punkt; der Hipster von heute ist „retro“, weil er die Zukunft fürchtet, er strebt nach Individualität und liebt es „alternativ“, doch alles im beschränkten Rahmen. Damit bleibt er massenkompatibel und wird zum Herdentier. Findet er einen Platz an dem es ihm gefällt, stellt sich bald auch der Rest der Herde ein und zertrampelt das Originelle.  </p>
<p>Dabei stand der Begriff nicht immer für diese Art „trauriger Clowns“. Mitte des 20. Jahrhunderts bezeichnete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hipster_(20._Jahrhundert)" target="_blank">Hipster eine US-amerikanischen Subkultur</a>. Hipster oder Beatniks verstanden sich als &#8220;hip&#8221; – angesagt &#8211; und pflegten einen unkonventionellen Lebensstil. Die Protagonistern dieser Bewegung waren avantgardistische Künstler, Jazzmusiker und andere Bohemians, die oftmals am untersten Ende der sozialen Leiter lebten, weil sie sich nicht den bürgerlichen Konventionen anpassten. </p>
<p>Die heutigen Hipster hingegen sind überangepasst und alles andere als Avantgardisten. Zudem sind viele der Hipster „rich kids“, also Kinder aus finanziell besser gestellten Haushalten. Dies ist sicher einer der Hauptgründe für den „Hass“ vieler anderer Szenen auf die Hipster. Denn Dank der gutsituierten Eltern können die Hornbrillen-Träger höhere Mieten zahlen und kostenlose Praktika absolvieren und dabei noch ihre Liebe zu technischen Gadgets pflegen, ohne dass ihnen das Wasser finanziell bis zum Halse steht. Doch wie so oft, hasst jeder Mensch seine eigenen Fehler am anderen am meisten. Vielen Jugendlichen sollte klar geworden sein, dass ihre Anti-Haltung oftmals nur Pose ist, der Hipster tut wenigstens nicht so, als ob er etwas ändern wollte. Auch die angebliche „Verweigerungshaltung“ macht ihn zum Spiegelbild anderer Jugendkulturen, in denen sich fast überall Geschäftsstrukturen gefestigt haben, die jeden möglichen Kitsch für das Szeneleben verkaufen. Daneben dürfte das Spießeräußere und -gehabe der Hipster andere junge Menschen an ihre Eltern erinnern und ihnen – ungewollt aber deutlich – ins Gedächtnis rufen, dass auch ihr Ausscheren aus der Herde nur eine vorübergehende Episode ist. Der Szeneaktivist sieht im Hipster die Drohung einer eigenen, möglichen und vor allem nicht ganz unwahrscheinlichen Zukunft. Für die angepasste, karrierebewusste Jugend ist der Hipster hingegen ein lasches Subjekt, das seine Zeit verschwendet. Dabei geht es ihm jedoch wie so vielen anderen Vertretern seiner Generation: Er glaubt nicht, dass es sich noch lohnt, „den Buckel krumm zu machen“ und für eine „goldenen Zukunft“ zu arbeiten; er weiß unbewusst, dass diese goldenen Zukunft eine Illusion bleiben wird. Er sucht aber auch nicht ernsthaft nach Alternativen, denn mit seinem Lebensstil ist er eigentlich ganz zufrieden. Auch hierin unterscheidet er sich nicht allzu sehr vom Durchschnitt seiner Altersgenossen. </p>
<p>Sicher, der Hipster machtet es seinen Mitmenschen leicht, über ihn zu lachen. Auf der anderen Seite ist er aber vielleicht nur das charakteristischste Substrat einer Zeit, die sich durch oberflächlichen Wohlstand auszeichnet, in der die großen Ziele fehlen und in der eigentlich jeder weiß, dass wir uns kurz vor dem Scheitelpunkt der Entwicklung befinden oder bereits darüber hinweg sind und auf den absteigenden Ast einschwenken. Der Hipster ist somit der Bote der westlichen Apokalypse, die Heuschrecke aus dem rauchenden Abgrund. Die fünfte Posaune des Untergangs. </p>
<p>Amen!</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/oVT4AmRHzAE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/abgesang-mit-hipster-ein-personlicher-kommentar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>YOU Songcontest</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/allgemein/you-songcontest/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/allgemein/you-songcontest/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 14:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Songcontest]]></category>
		<category><![CDATA[YOU]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=973</guid>
		<description><![CDATA[Die Jugendmesse YOU findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 zum 15. Mal statt. Austragungsort ist der Veranstaltung mit mehr als 200 Ausstellern ist Berlin, im vergangenen Jahr zog das Ereignis 100.000 Jugendliche an. Eine Jugendmesse ohne Musik ist &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/allgemein/you-songcontest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.jugend-und-mode.de/allgemein/you-die-leitmesse-fur-jugendkultur-vorgestellt/">Jugendmesse YOU</a> findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 zum 15. Mal statt. Austragungsort ist der Veranstaltung mit mehr als 200 Ausstellern ist Berlin, im vergangenen Jahr zog das Ereignis 100.000 Jugendliche an. </p>
<p>Eine Jugendmesse ohne Musik ist unvorstellbar und so werden auch wieder zahlreiche Bands auf den Bühnen der YOU zu sehen sein. Bevor es aber so weit ist, suchen die Veranstalter eine Hymne für ihr Event. Bewerbungen für den YOU-Song 2013 sind online bis zum 22. März möglich. Als Preis winken eine Live-Performance im Finale am 27. April und ein großer Auftritt des Gewinners auf der ELDANI Media Night, auf der YOU und der IFA.</p>
<p>Angesprochen sind Label- und verlagsfreie Künstler aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die sich bewerben können unter <a href="http://backstagepro.regioactive.de/YOU2013" target="_blank">backstagepro.regioactive.de/YOU2013</a></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/dy-cLFnXUek?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/allgemein/you-songcontest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beverly Hills, 90210 &#8211; Mainstream-Jugendkultur der 1990er</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/allgemein/beverly-hills-90210-mainstream-jugendkultur-der-1990er/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/allgemein/beverly-hills-90210-mainstream-jugendkultur-der-1990er/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 09:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beverly Hills 902010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=968</guid>
		<description><![CDATA[Einen schönen Artikel zur Kultserie der 1990er, Beverly Hills 90210&#8243; gibt es bei der Osnabrücker Zeitung. Die Hipster (würde man heute sagen) aus der Schickerie.-Wohngegen waren damals stilprägend für die Mode, die Jugendliche trugen. Doch die Serie zeigte auch allerhand &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/allgemein/beverly-hills-90210-mainstream-jugendkultur-der-1990er/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einen schönen Artikel zur Kultserie der 1990er, Beverly Hills 90210&#8243; gibt es bei der <a href="http://www.noz.de/deutschland-und-welt/kultur/fernsehen/68929800/eine-dekade-der-mainstream-jugendkultur-die-serie-beverly-hills-90210" target="_blank">Osnabrücker Zeitung</a>. Die Hipster (würde man heute sagen) aus der Schickerie.-Wohngegen waren damals stilprägend für die Mode, die Jugendliche trugen. Doch die Serie zeigte auch allerhand Dunkles unter der heilen Oberfläche.<br />
Wer &#8220;Beverly Hills, 90210&#8243; noch einmal anschauen will, der hat dazu auf DVD die Möglichkeit. Zuletzt erschien die achte Staffel bei Paramount, im April diesen Jahres soll die neunte und letzte Staffel auf DVD erscheinen. </p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/8gNGNMDX87I?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Alle Infos zur Serie gibt es auf der deutschen Fanseite <a href="http://www.beverlyhills90210.de/" target="_blank">beverlyhills90210.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/allgemein/beverly-hills-90210-mainstream-jugendkultur-der-1990er/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hair Tattoos in der Jugendkultur</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/hair-tattoos-in-der-jugendkultur/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/hair-tattoos-in-der-jugendkultur/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 10:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Haar Tattoo]]></category>
		<category><![CDATA[Haarschneidemaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Hair Tattoo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=961</guid>
		<description><![CDATA[„Hair Tattoos“, in letzter Zeit hört man immer häufiger von dieser Bezeichnung. Nun fragt sich der eine oder andere, worum es sich dabei eigentlich handelt. Fakt ist: Haare lassen sich natürlich nicht direkt tätowieren und in der Tat geht es &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/hair-tattoos-in-der-jugendkultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Hair Tattoos“, in letzter Zeit hört man immer häufiger von dieser Bezeichnung. Nun fragt sich der eine oder andere, worum es sich dabei eigentlich handelt. Fakt ist: Haare lassen sich natürlich nicht direkt tätowieren und in der Tat geht es hierbei nicht wirklich darum, seinen Kopf oder seine Haare tätowieren zu lassen. Vielmehr ist es nur ein Begriff für verschiedene Muster oder auch Schriften, die man sich ins Haar rasiert.</p>
<p>Mancher hat diese Haar-Tattoos sicherlich schon einmal gesehen. Meist haben junge Menschen recht kurze Haare an den Seiten (Undercuts), die dann mit Mustern aller Art verziert sind. Der Phantasie sind hierbei natürlich nahezu keine Grenzen gesetzt. Alle Motive sind möglich, angefangen bei einfachen Sternen bis hinzu aufwändigen Tribals. Auch Schriftzüge oder sogar Namen lassen sich manche Leute dabei in die Haare rasieren. Allgemein wird so etwas also als „Haar-Tattoo“ bezeichnet und zum Glück hat man hier den Vorteil, dass die jeweiligen Tattoos nach einer gewissen Zeit wieder herauswachsen. </p>
<h2>Welche Friseure machen und können Hair-Tattoos?</h2>
<p>Nun stellt sich dabei vor allem für Interessenten die Frage, welche Friseure solche Sachen überhaupt machen und das auch können. Grundsätzlich ist es so, dass tatsächlich nicht alle Friseure solche Schnitte vornehmen. Geht man jedoch in moderne Friseur-Läden und Styling-Shops, so findet man dort mittlerweile sogar einige Beispiele und Schablonen wieder, die einem bei der Wahl des richtigen Motivs behilflich sein können. Auch im Internet finden sich gute Quellen und Seiten, die ausführlich über das Thema berichten und dabei natürlich auch Friseur-Läden empfehlen für ein tolles Hair-Tattoo. </p>
<h2>Hair-Tattoos selbst rasieren?</h2>
<p>Eine weitere Möglichkeit hat man allerdings auch noch und diese bezieht sich darauf, Hair-Tattoos einfach selbst zu machen. Viel ist dafür nicht nötig, außer ein Partner oder Freund, der ein wenig mit einem Rasierer umgehen kann und selbstverständlich das richtige Equipment. Das entsprechende Equipment für ein Hair-Tattoo ist in erster Linie ein ordentlicher Haarschneider. Hier ist Qualität natürlich sehr wichtig, da es um eine sehr präzise und feine Arbeit am Haar geht. Unter <a href="http://www.haarschneidertest.net/haarschneidemaschine-test/" target="_blank">http://www.haarschneidertest.net/haarschneidemaschine-test/</a> kann man sich weitergehend über Tests dieser Art informieren und bekommt entsprechende Produkte empfohlen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/hair-tattoos-in-der-jugendkultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der gemeine Fußballfan&#8230;</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/sportszenen/der-gemeine-fussballfan-interview-iff/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/sportszenen/der-gemeine-fussballfan-interview-iff/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 15:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sportszenen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußballfans]]></category>
		<category><![CDATA[Hooligans]]></category>
		<category><![CDATA[IfF]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Fankultur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Ultras]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=946</guid>
		<description><![CDATA[Interview Gabriel Duttler, Institut für Fankultur Über Fußballfans wird in der Presse vor allem dann geschrieben, wenn es am Rande der Spiele zur Ausschreitungen kommt. Für Politiker sind die Fans häufig nur dann von Interesse, wenn es gilt den starken &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/sportszenen/der-gemeine-fussballfan-interview-iff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Interview Gabriel Duttler, <a href="http://www.fankultur-institut.de/" title="Institut für Fankultur" target="_blank">Institut für Fankultur</a></h2>
<p><em>Über <a href="http://www.jugend-und-mode.de/fussballfans/" title="Fußballfans" target="_blank">Fußballfans</a> wird in der Presse vor allem dann geschrieben, wenn es am Rande der Spiele zur Ausschreitungen kommt. Für Politiker sind die Fans häufig nur dann von Interesse, wenn es gilt den starken Mann zu markieren und sich lautstark mit Law-and-Order-Politik beim Wähler anzubiedern. Hintergründe und Ursachen der Gewaltexzesse bleiben im Allgemeinen ebenso außer Acht, wie die  ganz „normalen“ Seiten des Fanseins, der Einsatz für den jeweiligen Lieblingsverein, ohne den diese gar nicht in der Lage wären, in ihrer Sportart vorn mitzuspielen. Eine Lücke, die das Institut für Fankultur schließen will. Wir sprachen mit Gabriel Duttler, einem der Wissenschaftler des Institutes. </em></p>
<p><strong>Hallo Herr Duttler, seien Sie bitte so freundlich uns das Institut vorstellen. Seit wann gibt es das IFF, was sind seine Aufgaben bzw. Ziele und mit welchen Methoden forschen Sie?</strong><br />
Das Institut für Fankultur ist ein Verbundprojekt von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, die sich mit dem Phänomen des „Fan-Seins“ in unterschiedlichen Ausprägungsformen beschäftigen. Aktuell sind sicher die Ultra-Gruppierungen die interessantesten, weil auffälligsten Fans, die auch über die mediale Berichterstattung sehr präsent sind, aber auch weit weniger markante „Fan-Typen“ sind für uns von Interesse. Das IfF gibt es seit Anfang 2012, unser Ziel ist letztlich die Erforschung des beschriebenen Phänomens im Kontext unterschiedlicher wissenschaftsdisziplinärer Zugänge, z.B. mit Blick auf die soziopsychologischen Hintergründe, die Veränderungen der Fankultur im Laufe der Zeit oder die gesellschaftlichen Auswirkungen.<br />
Wir bedienen uns dazu sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden, an deren Anfang eigentlich immer eine sehr intensive Literaturarbeit und Beschäftigung mit den theoretischen Grundlagen des Forschungsgegenstands steht</p>
<p><strong>Warum denken Sie, ist eine wissenschaftliche Erforschung des Phänomens vonnöten?</strong><br />
Für die Erforschung der Fankultur und von Fans sprechen vielerlei Gründe. Fast jeder Mensch kennt das Gefühl, Fan von etwas zu sein; und das nicht zwangsläufig im Feld des Fußballs oder Sports. Es scheint sich also um eine sehr verbreitete Form menschlichen Verhaltens und subjektiven Weltzugangs zu handeln, die per se eine Erforschung lohnt.<span id="more-946"></span><br />
Für mich als Sportwissenschaftler sind Fans insbesondere im Kontext von Sportveranstaltungen interessant. Dabei ist auf die große Verbreitung in der Gesellschaft hinzuweisen. Alleine im letzten Jahr beispielsweise besuchten über 18 Millionen Menschen die Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Zudem hat sich hier in den vergangenen Jahren mit den Ultras eine Jugendkultur und Lebenskultur etabliert, die für junge Menschen außergewöhnlich attraktiv ist und zudem in einen Kontext zu gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen gestellt werden kann. Diese ausgesprochen leidenschaftlichen Fans haben für sich Werte und Normen entwickelt, deren Wahrung für sie essentiell ist. In der Bewahrung dieser Werte stoßen sie dabei an Wertesysteme anderer und loten so ihre Grenzen aus. Die Konflikte zwischen <a href="http://www.jugend-und-mode.de/tag/ultras/">Ultras</a> und Verbänden sind daher nur zu verstehen, wenn man sich intensiv mit den angesprochenen Werten beschäftigt, neues Wissen sammelt und Ultras nicht per se als Gewalttäter stigmatisiert, sondern auch den Drang junger Menschen nach Mitsprache und Selbstverwirklichung anerkennt. Hier bedarf es dringend einer Versachlichung im Umgang miteinander, die zu einem großen Teil auf aktuellen Forschungsergebnissen beruhen könnte.<br />
Während sich im Bereich spezieller Gruppen im Kontext der Fankultur, z.B. Hooligans oder Ultras, ein kleines Forschungsfeld konsolidiert hat, mangelt es an grundständiger Forschung in Bezug auf die restlichen Stadionbesucher. Wir möchten am IfF in diesen beiden Forschungsrichtungen tätig sein, beschränken uns jedoch nicht nur auf Deutschland, sondern interessieren uns auch für internationale Entwicklungen.</p>
<p><strong>Was waren bisher Ihre wichtigsten Forschungsprojekte?</strong><br />
Das IfF gibt es ja erst seit einem Jahr. In dieser Zeit gelang es jedoch schon einen Sammelband zum Thema Ultras zu veröffentlichen (<a href="http://www.werkstatt-verlag.de/?q=node/450" title="Ultras im Abseits" target="_blank">Thein &#038; Linkelmann: „Ultras im Abseits?“</a>). Darin wird das Phänomen „Ultras“ von verschiedenen Seiten betrachtet, um so die Besonderheiten und Reibungspunkte dieser Gruppierungen aufzuzeigen, den bestehenden Forschungsstand angemessen widerzuspiegeln und über eine differenzierte Darstellung Lösungsansätze für den Umgang mit sogenannten „Problemfans“ aufzuarbeiten. So kommen beispielsweise Leiter von Fanprojekten, Ultras und Sozialwissenschaftler, aber auch Polizisten und Verbandsfunktionäre zu Wort.<br />
Zudem konnten wir uns recht gut innerhalb der <em>scientific community</em> vernetzen und über das 1. Kolloquium die Kontakte zu interessierten Wissenschaftlern vertiefen. Das <a href="http://www.jugend-und-mode.de/sportszenen/fans-im-fokus-interdisziplinaeres-seminar-des-instituts-fuer-fankultur-iff/">2. Kolloquium Mitte Januar 2013</a> dient der Intensivierung und inhaltlichen Konkretisierung dieser Zusammenarbeit. Zudem sollen die Diskussionsergebnisse mittels eines Sammelbands als gebündeltes Wissen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. </p>
<p><strong>In Ihrem Leitbild sprechen Sie ausdrücklich vom Fußball. Liegt das daran, dass dies der populärste Zuschauersport ist oder gibt es in anderen Sportarten keine Probleme?</strong><br />
Wir konzentrieren uns im Moment tatsächlich ausschließlich auf die Fankultur im Rahmen von Fußballspielen, da die Entwicklungen der letzten Jahre und Monate hochinteressant sind und sich ob der Größe der beteiligten Gruppen gut nachvollziehen lassen. Es ist aber durchaus denkbar, dies auch in anderen Sportarten zu betrachten. Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass die sogenannten „Probleme“ mit großer Wahrscheinlichkeit nicht fußballspezifisch sind, sondern letztlich gesellschaftliche Konflikte und Problematiken widerspiegeln, die sich dann im jeweiligen Kontext, hier im Rahmen von Fußballspielen, ausdrücken. </p>
<p><strong>Bleiben wir beim Fußball. Warum sprechen Sie von einer regelrechten Fan-Kultur? Wie definiert sich diese? Was gehört alles dazu?</strong><br />
Immer wenn Menschen gestaltend auf die Welt einwirken, sprechen wir von Kultur. Es ist also kein Ausdruck, der sich nur auf die Ultras bezieht, sondern der allgemein das aktuelle Fan-Sein der Menschen umfasst. Dieses ist natürlich enormen Veränderungen unterworfen. Im Moment fallen sicherlich die Ultras am meisten auf, da sie sehr farbenfroh, lautstark und expressiv sind. Zudem kann ein Zuschauerboom attestiert werden, der sich wiederum in je eigenen Ausprägungen des Fan-Seins zeigt. Es ist also nicht möglich von der einen Fankultur zu sprechen, sondern es gibt unterschiedliche Formen mit je eigenen Ritualen, Verhaltensweisen oder Normen.<br />
Doch auch innerhalb der unterschiedlichen Ultra-Gruppen gibt es Unterschiede, die es schwer machen, von „den Ultras“ oder „der Ultra-Fankultur“ zu sprechen. Es haben sich aber gerade in den letzten Wochen übergreifende Themen herauskristallisiert, die für fast alle Ultras große Bedeutung haben. Zentral ist sicherlich die uneingeschränkte Liebe zum eigenen Verein und der möglichst gute Support, die sich auch in einer kritischen Distanz zu Funktionären und Spielern zeigen. Denn auch die Ablehnung des sogenannten „modernen Fußballs“, der eine immense Kommerzialisierung und Eventisierung des Fußballs beinhaltet, ist ein wichtiges Thema. Traditionelle Stadionnamen werden verkauft, Vereinsfarben in die des Sponsors geändert und Spiele werden möglichst TV-freundlich angesetzt. Die Ultras fordern jedoch auch eine Berücksichtigung von Fan-Interessen und setzen sich dafür engagiert ein.</p>
<p><strong>Früher war die Bindung an den Verein sehr stark, die Fußballer waren zum großen Teil „Eigengewächse“. Heute besteht der Kader vieler Mannschaften aus, böse ausgedrückt, „Söldnern“. Wie hat dies die Beziehung zwischen Fan und Verein verändert?</strong><br />
Während in früheren Zeiten die Spieler oftmals über eine regionale Nähe zu ihrem Verein und damit auch zu den Fans verfügten, veränderte sich dies stark durch die Professionalisierung der Spieler. Heute stehen viele Fans den Spielern durchaus kritisch gegenüber, da es diesen an Authentizität und Identifikation mit dem Verein mangelt. Fußballspielen wird oftmals nur noch als ein Beruf betrachtet, bei dem hinsichtlich der Karriereentwicklung überwiegend rationale Entscheidungen gefällt werden. Der Vereinsbezug kommt dabei zu kurz. Diejenigen Spieler jedoch, die in diesen Punkten überzeugen, können sich einer noch größeren Verehrung sicher sein, wie beispielsweise Pinola vom 1. FCN, der auf einen Wechsel aus Vereinstreue verzichtete. Zudem wird natürlich auch die finanzielle Kluft zwischen Spielern, die mittlerweile Unsummen verdienen, und den Fans immer größer. Die Identifizierung mit den Spielern wird für die Fans immer schwerer, weswegen sie diesen kritisch gegenüberstehen. „Wir sind der Verein“ drückt dies aus. Denn die Fans sehen sich ob kommender und gehender Trainer, Spieler und Funktionäre als das konstante und leidenschaftliche Herzstück des Vereins. Dies steht in Zusammenhang mit einer fortschreitenden Globalisierung, in der gerade junge Menschen nach Halt, Identität und Sicherheit suchen. Diese finden sie in der bedingungslosen Liebe zu ihrer Stadt und ihrem Verein. Umso schwerer ist für sie zu verstehen, wenn ihre Ideen nicht von Vereinsseite angehört oder aufgenommen werden.</p>
<p><strong>Früher war Fußball ein „familiäres“ Erlebnis, heute sind es eher lose Freundeskreise, die zusammen ins Stadion gehen. Ist dieser Eindruck richtig?</strong><br />
Es gibt, wie gesagt, nur sehr wenige Informationen über die konkrete Zusammensetzung der Stadionbesucher. Während in den frühen Jahren nach Gründung der Bundesliga auf das klassische Bild von Vater und Sohn im Stadion verwiesen werden kann, wird seit den 1990er Jahren und speziell nach dem Jahrtausendwechsel der Anteil an Familien im Stadion – es gibt ja mittlerweile auch Familienblocks – immer größer. Zudem interessieren sich immer mehr Frauen für Fußball und kommen in die Stadien. Nach aktuellen Zahlen machen Frauen mittlerweile ca. ein Drittel des Stadionpublikums aus.<br />
Bei den Ultras spielt sicherlich Freundschaft eine große Rolle, es kann jedoch von losen Freundeskreisen in diesem Kontext keine Rede sein. Es geht ihnen vielmehr um Zusammenhalt und Verantwortung füreinander. Die Gruppe steht über Allem. Gerade die Ultras haben sich also diesen familiären Rahmen insofern bewahrt, dass sie als Gruppe wie eine Familie zueinanderstehen und sich füreinander einsetzen. Mancher Ultra findet in diesen Gruppen eine Ersatzfamilie. </p>
<p><strong>Wie ist das Verhältnis zwischen „normalen“ Fans und den Ultras? Welchen Anteil haben Letztere in etwa?</strong><br />
Auch zu dieser Forschungsfrage gibt es kaum wissenschaftlich Studien. Daher sind die folgenden Aussagen als mein persönlicher Eindruck zu verstehen, den ich aber in dieser Form nicht wissenschaftlich belegen kann.<br />
Die Ultras machen letztlich nur einen geringen Anteil der gesamten Stadionbesucher aus, haben aber natürlich großen Einfluss auf das Geschehen im Stadion, da sie die Choreographien gestalten und einen Großteil des Supports koordinieren. Die vergangenen Wochen ohne Ultra-Support zu Beginn der Spiele haben dies wohl deutlich gezeigt.<br />
Das Verhältnis der Ultras zu den restlichen Fans ist als divergierend zu bezeichnen. Vereinzelt besteht die Gefahr, dass sich die Ultras von einem Teil der übrigen Stadionbesucher wegen deren passiven Konsumierens der Spiele deutlich abgrenzen. Durch diese Abgrenzung werden sie sich jedoch auch ihrer eigenen Identität bewusst, sodass sie genau diese Zuschauer in gewisser Weise auch brauchen. Auf der anderen Seite fühlen sich alteingesessene Fans, z.B. Kuttenträger, teilweise von den Ultras überrumpelt oder bevormundet und berichten von früher, als es auch schon Fangesänge gab. Dagegen kommen Gelegenheitsstadionbesucher teilweise auch wegen der Choreographien ins Stadion, verstehen aber die Hintergründe des Verhaltens der Ultras nicht und schließen sich dann oftmals populistischen Meinungen an. Es ist also ein durchaus heterogenes Verhältnis, das aber durch die bestehenden Interdependenzen so interessant ist. </p>
<p>Gibt es überhaupt „die Ultras“ oder kann bzw. muss man hier auch innerhalb der Fanszene eines Vereins verschiedene Gruppierungen unterscheiden?<br />
Wie schon angesprochen, gibt es nicht „den“ Ultra. Es existieren sicherlich Themen, die für alle Ultras von Belang sind, z.B. der Support des Vereins oder die Ablehnung der Kommerzialisierung des Fußballs, doch müssen die einzelnen Gruppen auch individuell betrachtet werden, da sich in ihnen natürlich die unterschiedlichen beteiligten Menschen sowie Standortspezifiken oder regionale Besonderheiten niederschlagen. Es würde den Diskussionen allgemein gut tun, eine differenzierte Betrachtungsweise anzustreben und so Stigmatisierungen vorzubeugen. Besonders folgenreich ist dabei eine Gleichsetzung von <a href="http://www.jugend-und-mode.de/tag/hooligans/" title="Hooligans">Hooligans</a> und Ultras.</p>
<p><strong>Persönlich ist mir seit den 1980er Jahren bewusst, dass in den Fußballstadien Gewalt eine wichtige Rolle spielt; die Ausschreitungen im Brüsseler Heysel Stadion 1985 waren da sicher eine Zäsur. Es hat aber sicher auch vorher schon Gewalt gegeben, oder? Wie hat sich das in den letzten Jahren entwickelt – gibt es tatsächlich mehr Gewalt oder wird nur mehr berichtet?</strong><br />
Es ist natürlich so, dass jeder Fall von Gewalt zu verurteilen ist. Leider kann und konnte Gewalt im Kontext von Fußballspielen schon immer beobachtet werden. Seien es die Auseinandersetzungen verschiedener Fanlager nach Gründung der Bundesliga oder die Hooligangewalt in den 1980er Jahren, auf die Sie hinweisen. Im Vergleich zu früher ist ein Stadionbesuch heute jedoch als ausgesprochen sicher, wenn nicht sogar als so sicher wie nie einzustufen. Wie schon so oft innerhalb der Debatten rund um die Ultras angeführt, werden in einer Bundesliga-Saison in den ersten beiden Ligen ungefähr so viele Menschen verletzt (ohne Unfälle) wie an einem Tag Oktoberfest. Die Interpretation dieser Statistik sei jedem selbst überlassen.<br />
Was aber tatsächlich zu beobachten ist, ist eine Veränderung der Art und Weise der Gewalt. Während zu früheren Zeiten sich die Gewalt größtenteils zwischen den Fangruppen oder zwischen Fangruppe und Polizei abspielte, geraten seit Kurzem vereinzelt auch Spieler ins Visier. Dies mag durchaus mit den angesprochenen Veränderungen hinsichtlich der Verbindung Spieler-Verein bzw. Spieler-Fans zu tun haben. Hier sind insbesondere die Fans und Ultras gefragt, sich von solchen Aktionen deutlich zu distanzieren.</p>
<p><strong>Die Ultras verstehen sich ja als die „härtesten Fans“ eines Vereins. Wie würde denn ein ideales Fußballerlebnis in deren Augen aussehen?</strong><br />
Da müssten sie wohl die Ultras selbst fragen. Ich kann mir aber vorstellen, dass auch für sie diese Frage schwer zu beantworten ist. Denn letztlich wenden sie sich gegen Entwicklungslinien des Fußballs, durch deren Ablehnung sie sich definieren und ohne die sie sich selbst verlören. Ich denke also nicht, dass das ideale Fußballereignis für Ultras ein Stadion voller Ultras wäre, sondern eher mehr Fanmitsprache und Gestaltungsfreiheit, weniger Repressionen und ein Kompromiss in Sachen Pyrotechnik.</p>
<p><strong>Nicht ganz zu Unrecht wehren sich die Ultras gegen die Kommerzialisierung des Sportes. Sie verstehen den Verein auch als Teil ihres Lebens und sich selbst als Hausherren im Stadion. Sie wollen zum Beispiel bei der Politik des Vereins mitbestimmen. Wie realistisch sind diese Vorstellungen und inwieweit können die Fans tatsächlich noch über ihren Verein mitentscheiden?</strong><br />
Es gibt tatsächlich Vereine, wie bspw. den HSV, bei denen ein Fanvertreter im Aufsichtsrat Stimmrecht hat. Es ist aber auch klar, dass durch den enormen finanziellen Rahmen, über den die meisten Bundesliga-Vereine mittlerweile verfügen, die Fanmeinung ein sehr geringes Gewicht hat. Genau deswegen sehen sich die Ultras ja auch gezwungen, lautstark und mit Schriftzügen auf Missstände hinzuweisen und zu demonstrieren. Dabei schießen sie sicherlich teilweise über das Ziel hinaus, betrachtet man Vokabular und Intensität, aber diese Provokation ist hierbei sicher als Teil des Protests an sich zu bewerten. Eine extreme Lösung des Protests gegen die Kommerzialisierung und die Nichtberücksichtigung der Fanmeinung kann dann sogar die Abkehr der Fans vom Verein und Neugründung in der untersten Klasse sein. Als Beispiel hierfür kann Austria Salzburg angeführt werden, ein Verein der nach der Übernahme durch einen Getränkehersteller nun Red Bull Salzburg heißt und unter gänzlich anderen Farben spielt. Nachdem  enorme Fanproteste gegen die Veränderung tradierter Vereinselemente nichts halfen, beschloss ein Teil der Fans sich abzuwenden und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sportverein_Austria_Salzburg" target="_blank">den Verein einfach neu zu gründen</a>. Mittlerweile spielt Austria Salzburg wieder Regionalliga.</p>
<p><strong>Wie könnte die Zukunft im Stadion aussehen, die alle Belange unter einen Hut bringt und wie wird sie wahrscheinlich aussehen?</strong><br />
Das ist natürlich schwer zu beantworten. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass es weiter zu Gegenbewegungen und Protest gegen das am 12.12. verabschiedete Sicherheitskonzept kommen wird. Letztlich kann die Verstärkung der Repressionen dazu führen, dass sich ein Teil der Betroffenen radikalisiert, der dann durch das nächste Sicherheitskonzept wieder kontrollierbar gemacht werden soll. So kommt es zu einem gegenseitigen Hochschaukeln von Repressionen und Gegenwehr, aber zu keinem nachhaltigen Kompromiss. Gerade deswegen muss von Verbandsseite unbedingt der Dialog in die Szenen hinein gesucht und wirkliche gleichberechtigte Gesprächsbereitschaft signalisiert werden. Das Vertrauen darin, dass die Fanbelange von den Verbänden ernst genommen und in Überlegungen einbezogen werden, ist durch das Vorgehen rund um das Konzept „<a href="http://www.schwatzgelb.de/2012-12-17_sportpolitik_sicheres-stadionerlebnis-ein-steiniger-weg.html" target="_blank">Sicheres Stadionerlebnis</a>“ bei vielen Fans leider verloren gegangen.</p>
<p><strong>Wie stehen Sie konkret zum Thema bengalische Feuer, was auch hier in Dresden immer wieder für Ärger sorgt? </strong><br />
Ich persönlich verstehe natürlich die große Sorge, dass durch das Abbrennen von Pyrotechnik Menschen verletzt werden oder es zu Sachschäden kommt. Zudem ist ja das Bei-sich-führen und natürlich Abbrennen von Pyrotechnik über das Sprengstoffgesetz verboten. Aus dieser Perspektive ist das Vorgehen des DFB sicher nachvollziehbar. Ebenso weiß ich aber um die starke Verwurzelung von pyrotechnischen Elementen innerhalb der Fankultur der Ultras und um den derzeitigen Symbolcharakter. Im Moment scheint jeder gezündete Bengalo der Verbandsseite signalisieren zu wollen „Wir sind noch hier, auch wenn ihr uns immer stärker einschränkt“. Gerade deswegen ist es so schade, dass die laufenden <a href="http://www.soccer-fans.de/content/stellungnahme-kampagne-pyrotechnik-legalisieren-emotionen-respektieren-645/" target="_blank">Gespräche zwischen DFB und Ultras im Herbst 2011 von DFB-Seite aus abgebrochen</a> wurden. Die Ultras hatten damals die Ernsthaftigkeit ihrer Kompromissbereitschaft signalisiert durch ein deutschlandweites Unterlassen des Abbrennens von Pyrotechnik in den Stadien. Ohne Auskunft warum, brach der DFB leider die Gespräche abrupt ab. Kurz danach fand das Pokalspiel BVB-Dresden statt… Doch nur gemeinsam, wenn auch die Ultras dahinter stehen, kann auf Sicht ein gefährliches Abbrennen verhindert werden. Im Moment scheint es eher so, als würden das Verbot und die immer strengeren Kontrollen das Gegenteil auslösen.<br />
Bezüglich Pyrotechnik gibt es Europa gute Beispiele wie ein Kompromiss zwischen Verband und Ultras aussehen könnte. So ist das Abbrennen in Norwegen nach Erhalten einer Lizenz durch Polizei, Feuerwehr und Stadionbesitzer erlaubt, solange dies nicht im Block, sondern in einem eigens gekennzeichneten Bereich stattfindet. Wird dagegen verstoßen, können Bußgelder verteilt werden. Dies geschieht jedoch nur äußerst selten, was sicherlich auf den guten Dialog zwischen Verband und Ultras zurückzuführen ist. Ein solches Vorgehen wäre in Deutschland allerdings erst nach einer Änderung des Sprengstoffgesetzes möglich. </p>
<p><strong>Was müsste passieren, damit das Fußballspiel insgesamt wieder etwas friedlicher wird und vielleicht auch wieder mehr „normale“ Sportbegeisterte anzieht?</strong><br />
Ich denke, dass Fußballspiele kaum an Attraktivität für „normale“ Sportbegeisterte verloren haben. Die jüngst veröffentlichten Zuschauerzahlen der vergangenen Saison sprechen da eine klare Sprache. So sind im Durchschnitt mehr als 40.000 Menschen bei einem Spiel der 1. Bundesliga. Ein Teil sicherlich auch wegen der Stimmung und der Choreographien der Ultras. Zudem lassen moderate Eintrittspreise zu, dass Fußballstadien fast allen Gesellschaftsschichten zugänglich sind. Vergleicht man beispielsweise das durchschnittliche Alter eines Stadionbesuchers in England mit 43 Jahren mit dem eines deutschen Stadionzuschauers mit 32 Jahren, lässt sich erkennen, dass die enormen Ticketpreise in England die Beteiligung aller Gesellschaftsschichten deutlich erschweren.<br />
Bezüglich des ersten Teils der Frage können letztlich nur Kompromisse und Gespräche zwischen Ultras und Polizei, Verbänden und Ordnungskräften zu gegenseitigem Verständnis und Respekt führen. Nur wenn die Ultras als gleichberechtigte Partner mit am Tisch sitzen, kann es zu jenen Selbstreinigungsprozessen in der Szene kommen, die in früheren Jahren immer wieder angesprochen und angestrebt wurden. Repressionen von oben herab scheinen diesbezüglich das falsche Mittel zu sein. </p>
<p><strong>Vielen Dank für die Beantwortung Ihrer Fragen!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/sportszenen/der-gemeine-fussballfan-interview-iff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ethik und Nachhaltigkeit &#8211; Fairtrade Mode auf dem Vormarsch</title>
		<link>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/ethik-und-nachhaltigkeit-fairtrade-mode-auf-dem-vormarsch/</link>
		<comments>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/ethik-und-nachhaltigkeit-fairtrade-mode-auf-dem-vormarsch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 07:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelle Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Trade]]></category>
		<category><![CDATA[Faitrade]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jugend-und-mode.de/?p=940</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder erschüttern Medienberichte die Öffentlichkeit, in denen katastrophale Arbeitsverhältnisse in Ländern thematisiert werden, in denen im großen Stile Kleidung hergestellt wird. Auch Umweltskandale bei der chemischen Behandlung von Textilien werden regelmäßig aufgedeckt. Eine zunehmende Anzahl an Verbrauchern wirkt diesen &#8230; <a href="http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/ethik-und-nachhaltigkeit-fairtrade-mode-auf-dem-vormarsch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder erschüttern Medienberichte die Öffentlichkeit, in denen katastrophale Arbeitsverhältnisse in Ländern thematisiert werden, in denen im großen Stile Kleidung hergestellt wird. Auch Umweltskandale bei der chemischen Behandlung von Textilien werden regelmäßig aufgedeckt. Eine zunehmende Anzahl an Verbrauchern wirkt diesen Zuständen mit einem bewussten Einkauf entgegen und entscheidet sich deshalb für Fairtrade Mode. </p>
<h2>Auf menschenwürdige Produktionsbedingungen achten</h2>
<p><span id="more-940"></span><br />
Bekleidung kann in westlichen Staaten teilweise zu erstaunlich niedrigen Preisen gekauft werden. Grund dafür ist meist ein System der Ausbeutung an den Produktionsstätten: Die dort Beschäftigten, in der Mehrzahl Frauen, arbeiten häufig über zwölf Stunden am Tag und erhalten dafür nur Hungerlöhne. Auch zahlreiche Kinder, die eigentlich in die Schule gehen sollten, müssen auf diese Weise zum Auskommen der Familie beitragen. Hinzu kommt, dass den Arbeitern fast keine Rechte, wie zum Beispiel die Organisation in Betriebsräten und Gewerkschaften, zustehen. </p>
<p>Wer statt herkömmlicher Mode dagegen <a href="http://www.meyer-hosen.com/de/hosen/fairtrade" target="_blank">Fairtrade Produkte</a> kauft, sorgt konkret dafür, dass es Menschen in diesen Regionen besser geht. Verschiedene Siegel gewährleisten, dass alle Beteiligten eine faire Bezahlung erhalten und für ihre Rechte kämpfen dürfen. Die Kriterien werden regelmäßig überprüft, sodass sich der europäische Konsument auch auf deren Einhaltung verlassen kann.</p>
<h2>Die Umwelt schonen: eine nachhaltige Kleidungsherstellung</h2>
<p>Ein weiteres Problem der Billigproduktion besteht darin, dass Unternehmen giftige Chemikalien beispielsweise zum Färben einsetzen. Diese Verfahren führen zu drei Arten massiver Folgeschäden: Erstens werden giftige Substanzen meist nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern gelangen unter anderem durch Abwasser in Seen oder Flüsse. Dies stellt eine enorme Umweltbelastung dar, welche von Naturschutzorganisationen scharf kritisiert wird. Zweitens sehen sich die Beschäftigten vor Ort täglich mit giftigen Dämpfen konfrontiert, welche unter anderem im Bereich der Atemwege gesundheitliche Folgen haben können. Drittens leiden auch die Verbraucher unter Chemikalien, die den Textilien noch anhaften, wenngleich nicht so intensiv wie die Beschäftigten. Doch schon geringe Restmengen an giftigen Stoffen können  Hautreizungen und Allergien auslösen. Es gibt also gute Gründe, eine ökologisch korrekte Herstellung zu bevorzugen. Auch hier kann der Konsument <a href="http://www.fairtrade-deutschland.de/" target="_blank">sich an diversen Gütesiegeln orientieren</a>.</p>
<h2>Besser fühlen mit ethisch-ökologischer Kleidung</h2>
<p>Wer bei seiner Bekleidung auf Fairtrade Produkte achtet, verbessert in den Herstellerregionen die Arbeitsbedingungen. Mehr Menschen erhalten dann eine faire Bezahlung und Arbeitnehmerrechte. Die ökologische Herstellung von Mode verdient ebenso Beachtung, da damit eine umwelt- und gesundheitsschonende Produktion gefördert wird. Zwar sind Fairtrade-Produkte im Allgemeinen etwas teurer als vergleichbare Artikel aus dem Supermarkt oder dem Textildiscounter, doch dies gilt nur für den Preis für den Endverbraucher. Die wahren Kosten zahlen andere, vor allem die  Arbeiter, die die Textilien etc. herstellen. Hier ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Fairtrade zu setzen, kommt hingegen allen Beteiligten zugute.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://jugend-und-mode.de/aktuelle-trends/ethik-und-nachhaltigkeit-fairtrade-mode-auf-dem-vormarsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
