Amigos, Lamina, TPB Bornheim (Turkish Power Boys), Le Mur oder Club 77 hießen die Frankfurter Jugendgangs, die in den 1980er und 1990er Jahren die Bankenmetropole am Main unsicher machten. Meist stammten die Mitglieder der Gangs, die ihren Vorbildern in den USA und der dortigen Hip Hop-Kultur nacheiferten, aus dem gleichen Stadtteil, hatten den gleichen ethnischen Hintergrund.
Anfangs waren die Gangs eher harmlose Zusammenschlüsse, doch schon bald entfaltete sich deren kriminelles Potential. Das Machtgefühl beim “Abrippen” gegnerischer Gangmitglieder und Unbeteiligter war wohl zu groß. Der Weg an den Rand der Gesellschaft endete für nicht wenige der Beteiligten jedoch im Knast oder gar auf dem Friedhof.
Die Ausstellung ist bis zum 20. Mai täglich von 18 bis 23 Uhr im Pavillon der Friedrich-Stolze-Schule, Seilerstraße 36 zu besichtigen, der Eintritt ist frei.